Der höchste Berg der Arwa-Beskiden lockt Touristen mit atemberaubenden Ausblicken und reicher Natur. Die Königin der Beskiden und ein UNESCO-Biosphärenreservat.
Der Babia hora, auch Königin der Beskiden genannt, ist mit 1725 Metern der höchste Gipfel der Arwa-Beskiden an der slowakisch-polnischen Grenze. Seine Silhouette ist weithin sichtbar und bietet bei gutem Wetter Panoramablicke auf die Hohe Tatra, die Kleine Fatra und das polnische Tiefland. Der Berg ist Teil des Landschaftsschutzgebiets Horná Orava und seit 1977 ein UNESCO-Biosphärenreservat, was seinen einzigartigen natürlichen Reichtum bezeugt – seltene Pflanzenarten wie den immergrünen Steinbrech und Lebensraum für Luchse, Bären und Wölfe.
Die Besteigung des Babia hora ist ein beliebtes Ziel tschechischer Touristen. Der bequemste Zugang von der slowakischen Seite führt vom Dorf Oravská Polhora auf dem roten Wanderweg über Slaná voda. Die Strecke ist etwa 8 Kilometer lang mit einem Höhenunterschied von rund 1100 Metern. Auf dem Gipfel erwartet Sie ein eindrucksvolles Steinmeer und Reste ehemaliger militärischer Beobachtungsposten. Es ist ratsam, die Wettervorhersage zu prüfen – der Babia hora ist berüchtigt für seine Unbeständigkeit und Nebel, die bis zu 200 Tage im Jahr anhalten. Vergessen Sie nicht festes Schuhwerk, warme Kleidung und ausreichend Wasser, da Quellen nur in tieferen Lagen verfügbar sind.
Nach Volkssagen war der Babia hora ein Ort für Hexensabbate, was der Wanderung einen mystischen Hauch verleiht. Heute ist er nicht nur im Sommer beliebt, sondern auch im Winter, wenn er Gelände für Skitourengeher bietet. Für tschechische Reisende ist das Gebiet leicht erreichbar – von Ostrava über die Autobahnen D1 und R59 nach Žilina, dann über Martin und Dolný Kubín nach Námestovo oder Oravská Polhora. Unterkünfte finden Sie in Pensionen und Hütten in der Umgebung, die auch andere Attraktionen der Arwa bieten, wie die Burg Arwa oder den Arwa-Stausee.