Eine beeindruckende Tropfsteinhöhle im Herzen der Fränkischen Schweiz lockt mit unterirdischen Hallen, Seen und einzigartigen Felsformationen.
Die Teufelshöhle bei der Stadt Pottenstein in der Fränkischen Schweiz ist eine der schönsten und größten Tropfsteinhöhlen Deutschlands. Sie wurde 1922 beim Kalksteinabbau entdeckt und bald der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Das Höhlensystem entstand durch Auflösung von Kalksteingestein und zeichnet sich durch reichen Tropfsteinschmuck aus, darunter Stalaktiten, Stalagmiten und mächtige Sinterbildungen.
Der Besucherweg ist etwa 800 Meter lang und führt durch mehrere Hallen, von denen die bekannteste der Riesensaal mit beeindruckender Beleuchtung und Musik ist. Zu den Höhepunkten gehört auch die Bärenhöhle, in der ein Jahrtausende altes Skelett eines Höhlenbären gefunden wurde. Es gibt unterirdische Seen, einzigartige Felsbrücken und exzentrische Tropfsteine, die in alle Richtungen wachsen. Die Führung dauert etwa 45 Minuten und ist auch für Familien mit Kindern geeignet.
Für tschechische Besucher ist die Teufelshöhle leicht erreichbar – sie liegt nur etwa 80 km vom Grenzübergang Rozvadov und etwa 50 km von Cheb entfernt. Parkplätze befinden sich direkt an der Höhle, Eintrittskarten können vor Ort erworben werden. Die Temperatur in der Höhle beträgt ganzjährig etwa 9 °C, daher empfehlen wir, wärmere Kleidung mitzubringen. Führungen finden auf Deutsch statt, auf Anfrage steht jedoch ein gedruckter Führer auf Tschechisch zur Verfügung. In der Umgebung lohnt sich auch ein Besuch der malerischen Stadt Pottenstein mit ihrer Burg und Aussichtspunkten über das Tal der Püttlach.