Imposantes gotisches und Renaissance-Rathaus aus dem 15. Jahrhundert, UNESCO-Weltkulturerbe, mit prächtigem Innenraum und der berühmten Roland-Statue vor dem Eingang.
Das Bremer Rathaus ist eines der bedeutendsten gotischen Profanbauwerke in Deutschland und steht seit 2004 zusammen mit der Roland-Statue auf der UNESCO-Welterbeliste. Es wurde in den Jahren 1405 bis 1410 im gotischen Stil erbaut, erhielt aber zu Beginn des 17. Jahrhunderts eine prächtige Weser-Renaissance-Fassade, die zu den Höhepunkten dieses Stils zählt. Das Rathaus dient noch heute seinem Zweck – hier tagt der Bremer Senat und es finden repräsentative Veranstaltungen statt.
Bei einer Besichtigung des Innenraums beeindruckt die Obere Rathaushalle mit ihrer beeindruckenden hölzernen Kassettendecke und Modellen historischer Schiffe, die den hanseatischen Ruhm der Stadt symbolisieren. Das Juwel ist die Güldenkammer aus dem Jahr 1905 mit ihrer feinen Jugendstilausstattung. Vor dem Rathaus steht der steinerne Roland – die älteste und größte Statue ihrer Art in Deutschland, die seit 1404 die Freiheit und Privilegien Bremens bewacht.
Für tschechische Touristen ist Bremen bequem mit dem Zug von Prag über Berlin erreichbar (Fahrtzeit ca. 6,5 Stunden). Das Rathaus befindet sich am historischen Marktplatz, fußläufig erreichbar vom St.-Petri-Dom, dem Schnoorviertel und der Böttcherstraße. Der Eintritt in Teile des Rathauses ist nur mit Führung möglich; Führungen auf Tschechisch sind nicht üblich, aber Audioguides auf Englisch sind verfügbar. Wir empfehlen, den Besuch mit einem Spaziergang entlang der malerischen Weserpromenade zu verbinden.