Reizvolles Seebad auf Rügen mit langem Sandstrand, historischer Seebrücke und wunderschöner Bäderarchitektur. Ideal für Erholung und Ausflüge zu den Kreidefelsen.
Binz ist das bekannteste und lebendigste Seebad auf der Insel Rügen. Seine Anfänge reichen bis ins 14. Jahrhundert als kleines Fischerdorf zurück, aber die eigentliche Blüte erlebte es im 19. Jahrhundert, als es zu einem begehrten Kurort wurde. Dank des Reichtums an erhaltenen Villen im Stil der Bäderarchitektur – mit typischen Türmchen, Balkonen und weißen Fassaden – bewahrt der Ort bis heute eine nostalgische Atmosphäre aus der Zeit des kaiserlichen Deutschlands.
Die Hauptattraktion ist der fünf Kilometer lange Sandstrand, gesäumt von einer Promenade, die zur imposanten Seebrücke Binz von 1902 führt. Nicht weit entfernt befindet sich das Jagdschloss Granitz mit einem Aussichtsturm mitten in einem Buchenwald, von dem aus man einen herrlichen Blick auf die gesamte Küste hat. Naturliebhaber schätzen die Nähe des Nationalparks Jasmund mit den ikonischen Kreidefelsen des Königsstuhls – ein ideales Ziel für Wanderungen.
Für tschechische Touristen ist Binz mit dem Auto erreichbar (von Prag ca. 7 Stunden über Dresden und Berlin) oder mit dem Zug mit Umstieg in Stralsund. Die beste Reisezeit ist von Mai bis September, wenn Strand und Sommerveranstaltungen zum Leben erwachen. Unterkünfte sollten besonders in der Hauptsaison im Voraus gebucht werden. Binz ist auch ein guter Ausgangspunkt, um andere Teile Rügens zu erkunden, wie das Kap Arkona oder die historische Seebrücke in Sellin.