Monumentales Bauwerk von König Ludwig I. auf einem Hügel über Kelheim mit atemberaubenden Ausblicken auf die Donau und die umliegende Landschaft.
Die Befreiungshalle ist ein imposantes Denkmal, das zur Erinnerung an den Sieg über Napoleon in den Befreiungskriegen (1813–1815) errichtet wurde. Der Bau wurde vom bayerischen König Ludwig I. initiiert und 1863 nach dem Entwurf des berühmten Architekten Leo von Klenze vollendet. Die mächtige Rotunde auf dem Michelsberg oberhalb der Stadt Kelheim ist schon von weitem zu sehen und erinnert mit ihrem neoklassizistischen Aussehen an einen antiken Tempel.
Im Inneren der Rundhalle stehen 34 monumentale Figuren der Siegesgöttinnen, die sich an den Händen halten und die Einheit der deutschen Staaten im Kampf um die Freiheit symbolisieren. Vom umlaufenden Umgang eröffnet sich ein herrlicher Panoramablick auf das Donautal, die Donaudurchbruchschlucht und das Kloster Weltenburg. Der Aufstieg zur Aussichtsterrasse ist ein unvergessliches Erlebnis.
Für tschechische Touristen ist die Befreiungshalle leicht mit dem Auto (Parkplatz am Fuß des Hügels) oder zu Fuß von Kelheim aus erreichbar. Der Besuch kann mit einer Besichtigung des Klosters Weltenburg und einer Schifffahrt auf der Donau verbunden werden. Der Eintritt ist kostenpflichtig, geöffnet ist saisonal – wir empfehlen, die aktuellen Öffnungszeiten auf der offiziellen Website zu überprüfen. Die nächstgelegene größere Stadt ist Regensburg, etwa 30 km entfernt.