Eine imposante Rokoko-Wallfahrtskirche über dem Main, den vierzehn heiligen Helfern geweiht, mit prächtigem Innenraum und Altar von Balthasar Neumann.
Die Basilika Vierzehnheiligen bei Bad Staffelstein ist eine der bedeutendsten Wallfahrtsstätten Deutschlands und ein Meisterwerk des fränkischen Rokoko. Sie wurde von 1743 bis 1772 nach den Plänen des berühmten Architekten Balthasar Neumann und seines Sohnes Franz an der Stelle erbaut, an der sich 1445 das Christkind, umgeben von den vierzehn heiligen Helfern, gezeigt haben soll. Die Kirche ist diesen Heiligen geweiht, die in Notzeiten angerufen werden, und zieht bis heute Tausende von Pilgern aus ganz Europa an.
Der Innenraum der Basilika beeindruckt durch das Spiel des Lichts, reiche Fresken und Stuckarbeiten. Im Inneren befindet sich der berühmte Gnadenaltar mit den Statuetten der vierzehn Heiligen, der direkt über der Erscheinungsstelle platziert ist. Sehenswert sind auch der monumentale Hochaltar, die Kanzel und die Orgel. Die Basilika ist kostenlos zugänglich; Führungen sind nach Vereinbarung möglich. Für tschechische Touristen bietet es sich an, den Besuch mit einem Ausflug nach Bamberg (40 km) oder in die Kurstadt Bad Staffelstein zu verbinden.
Parkplätze befinden sich direkt an der Basilika (gebührenpflichtig). Der Zugang ist barrierefrei. Die Anlage umfasst auch ein Kloster und einen Pilgerladen. Von der Aussichtsterrasse bietet sich ein schöner Blick ins Maintal. Die Basilika liegt etwa 130 km von der tschechischen Grenze entfernt und ist am besten mit dem Auto über die Autobahn A73 (Ausfahrt 13) zu erreichen.